Die "Post" -

Ein Haus
mit Tradition und Geschichte

Die genauen Anfänge des Anwesens liegen im Dunkeln, können aber bis vor den 30-jährigen Krieg verfolgt werden, als eine, mit dem umgebenden Landadel verschwägerte, Familie Mooshammer das Anwesen in eine Heirat mit der angesehenen Bürgersfamilie Billich einbrachte. Die Billichs hatten in den folgenden Jahren eine glückliche Hand beim Ausbau des Brauhauses. Das Haus steht heute Dank seine Bauweise unter Denkmalschutz.

1740

übernahm Wolfgang Samuel Luckner (geb. 1715), Bruder des Grafen Nikolaus von Luckner - seinerzeit Feldmarschall in Frankreich - den Gasthof "Zur Post"

1774

übernahm die Tochter Maria Franziska Sabina den Gasthof, und vermählte sich noch im selben Jahr mit Johann Michael von Poschinger, aus der gleichnamigen Glasmacherdynastie.

1792

wurde deren Tochter Maria Theresia Walburga die neue Besitzerin der "Post" und schloss kurze Zeit später den Ehebund mit ihrem Vetter Johann Georg Schrank aus Schärding in Österreich. Der Name Schrank blieb über 70 Jahre auf dem Brauerei-Gasthof "Zur Post". Auch die Poststation wurde unter den Schranks errichtet.

1856

übernahm Michael Schrank (Kötztinger Bürgermeister von 1845 bis 1858) den Gasthof "Zur Post" von Ignatz Schrank, Gutsbesitzer auf Hohenwarth.

1865

ging der Gasthof kurzzeitig in den Besitz eines Herrn Resch aus der Holledau über.

1869

wurde Josef Schmidt aus Gotzendorf (dessen Name über 100 Jahre auf dem Gasthof blieb) neuer Besitzer, der in seinem Sohn Karl einen tüchtigen Nachfolger fand. Dessen Frau Katharina Schmidt übergab den Brauerei-Gasthof "Zur Post" an die Tochter Anny Schmidt.

1970

erwarb das Anwesen der Zweckverband zur Entwicklung Kötztings zum Luft-und Kneippkurort.

1974

im Zuge der Umbauarbeiten musste die alte Brauerei, und ein Großteil der Ökonomiegebäude dem Postsaal weichen.Damit erlischt eine jahrhundertalte Brautradition - zumindest vorerst.

1985

übernahm die Gastwirtsfamilie Huber das denkmalgeschützte Anwesen, und führt es bereits in der zweiten Generation.

2010

wird das Hotel um 9 Zimmer und einen Saunabereich erweitert. Weitere Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen im gesamten Gebäude folgten.

2011

seit Februar 2011 wird in der Post wieder gebraut, nachdem die alte Brauerei dem Postsaal weichen musste. In der kleinen Hausbrauerei werden heute abwechselnd drei Sorten unfiltriertes Bier gebraut. Zum Ausschank kommen das Helle "Rittergold" das Dunkle "Leopold Dunkel" und die "Ritter Weiße". Damit lebt eine jahrhundertalte Brautradition wieder auf.